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Die keltischen Feiertage im Porträt: Yule,
die Wiedergeburt des Lichts – Historisches und
Rituale zur Wintersonnenwende

Yule heißt das Fest zur Wintersonnenwende am 21. Dezember, das eine der heiligsten Sonnenfeiern im Keltischen Jahr darstellt. Zugleich beginnen am kürzesten Tag des Jahres, gefolgt von der längsten Nacht die zwölf sogenannten Raunächte. Diese galten bei den Kelten als besonders magisch, weshalb sie ihr Heim während dieser Zeit täglich mit speziellen Kräutermischungen ausräucherten.

Der 21. Dezember markiert den Zeitpunkt des tiefsten Sonnenstandes und damit den kalendarischen Winteranfang. Dennoch: Von knackigen Minustemperaturen auf dem Thermometer über Schneeberge bis hin zu beinahe frühlingshaften Zuständen ist momentan alles möglich. Immerhin werden die Tage ab jetzt wieder länger; man sagt auch, das Licht wird neu geboren.

Yule - die Wiedergeburt des Lichts

Yule: Historie und Mythologie

Bereits im alten Rom wurde am 21. Dezember der Sonnengott verehrt. Die Herkunft des Festes zur Wintersonnenwende ist jedoch umstritten, möglicherweise hat es seinen Ursprung in der germanischen Kultur. In Nordeuropa zumindest wird das sogenannte Julfest noch heute, je nach religiöser Zuordnung zwischen dem 21. Dezember und Anfang Februar, gefeiert.

Die Wintersonnenwende in der Mythologie

Der Mythologie zufolge gebiert die Erdgöttin exakt zum Zeitpunkt der tiefsten Dunkelheit das Licht, und somit neues Leben auf der Erde. Bald wird das Licht wachsen und über die Dunkelheit siegen. Der Kreislauf des Lebens beginnt wieder aufs Neue. Gefeiert wird also die Geburt des Lichtes, des größer werdenden Sonnenbogens.

In der germanischen Mythologie ist die Wintersonnenwende der Startschuss für den mächtigen Gott Wotan und sein Heer, das in wilder Hatz in den nun folgenden Raunächten durch die Lüfte zieht. Um das wilde Heer gnädig zu stimmen, stellten die Germanen Speiseopfer vor die Tür und streuten mit Mehl Pentagramme aus, um Wotan und seinem Gefolge den Weg zu weisen. Dies versprach Fruchtbarkeit, Glück und Segen.

Yule - die Wiedergeburt des Lichts

Die Bedeutung der Wintersonnenwende in der keltischen Kultur

Für die Kelten war Yule, auch Mittwinter genannt, eines der vier Sonnenfeste im Jahreskreis und stand dem Litha-Fest gegenüber. Während Yule für die Rückkehr des Lichts steht, symbolisiert Litha, die Sommersonnenwende, die volle Entfaltung der Sonnenkraft am längsten Tag des Jahres.

Yule: Bräuche und Rituale

Ein weit verbreiteter Brauch der Kelten zum Mittwinterfest waren Fackelumzüge: Gemeinsam zogen die Dorfbewohner mit großen Fackeln, die häufig aus Kiefernholz gefertigt waren, um ihren Ort, um diesen in den langen Winternächten vor negativen Energien und Schaden zu bewahren. Gefeiert wurde ähnlich wie wir es heute zu Weihnachten tun: im kleinen Kreis, gemeinsam mit der Familie sowie Ahnen und Göttern. Dazu wurde das Haus mit immergrünen Zweigen geschmückt und man beschenkte einander. Außerdem nutzten die keltischen Druiden die längste Nacht des Jahres für besonders ausgiebige Rituale, die den Schutz der Dunkelheit erforderten.

Yule - die Wiedergeburt des Lichts

Räucherung zu Yule

Warum es nicht den Kelten gleichtun und die Wintersonnenwende nutzen, um Licht und Wärme, die nun kommen werden, mit einem Feuer, viel Kerzenlicht und einem Räucherritual zu feiern? Passendes Räucherwerk dafür ist zum Beispiel Weißer Copal, Mastix und Dammar, aber auch Alantwurzel, Beifuß, Wacholder, Myrrhe, Opopanax, Mistel, Guggul oder Weihrauch.

Noch einfacher geht dies mit der Allgäuer Heilkräuterkerze in der Ausführung „Yule“, die speziell für die Wintersonnenwende kreiert wurde und das ganze Jahr in unserem Online-Shop erhältlich ist: Die 18 Zentimeter hohe Kerze enthält naturreine, ätherische Öle und setzt die Energien der verarbeiteten Heilpflanzen in Form einer feinen Räucherung frei. Auf diese Weise werden unsere ureigenen geistigen Intentionen und mentalen Absichten aktiviert und unterstützt.

Yule - die Wiedergeburt des Lichts

Kraftvolles Yule – Ihre Wintersonnenwende am See

Feierliche Rituale, powervolle Meditationen und Yoga-Übungen ganz im Zeichen der Wiedergeburt des Lichts vereint unser Signature-Arrangement zur Wintersonnenwende, das vom 19. bis zum 22. Dezember 2021 in der Seezeitlodge am Bostalsee stattfindet.

Nutzen Sie die besondere Stimmung so kurz vor Weihnachten und gönnen Sie sich drei Traumnächte in Ihrem Lieblingszimmer mit Himmelbett sowie dreimal Seezeit Kulinarik inklusive reichhaltigem Frühstück, gesunder Smoothie-Auswahl am Mittag, Kaffee- und Kuchenspezialitäten sowie unserem abendlichem Genießer-Menü in vier leckeren Gängen nach Wahl. Doch das ist noch längst nicht alles: Wir meditieren gemeinsam mit Diplom-Yogalehrerin Stefanie Dell, schmücken zusammen den Yule-Baum und stimmen uns mit Feuer und ganz viel Kerzenlicht auf die längste Nacht des Jahres ein.

Selbstverständlich steht Ihnen unser gesamter Seezeit-Spa-Bereich mit verschiedenen Saunen und Dampfbädern, beheiztem Indoor- und Outdoorpool sowie wechselndem Aktivprogramm während Ihres Aufenthalts zur Verfügung. Entdecken Sie längst vergessenes Wissen aus der Heilkunst der Kelten, das wir zeitgemäß übersetzt haben in authentische Wellness-Angebote und ursprüngliche Rituale. Leih-Bademantel, -Slipper und -Saunatücher gibt’s gratis dazu.

Weitere Infos sowie Buchungsanfrage hier: https://seezeitlodge-bostalsee.de/kraftvolles-yule

Zusammenfassung und Fazit

Die keltischen Feiertage sind eng verbunden mit dem Jahreszyklus der Natur. Sie markieren die Sonnen- und Mondphasen sowie den Übergang der Jahreszeiten: vom Frühlingserwachen über die Zeit des Überflusses im Sommer und die Ernte im Herbst bis hin zu Ruhe und innerer Einkehr im Winter.

Die Kultur und das uralte Wissen der Kelten haben den Standort und die Architektur der Seezeitlodge geprägt. So ist unser Haus, ganz nach keltischem Vorbild, architektonisch exakt auf den Verlauf der Sonnenwenden ausgerichtet. Die Wintersonnenwendachse zum Beispiel verläuft genau durch unsere Hotellobby und endet symbolisch an der Feuerstelle auf der Terrasse.

Doch auch unsere hauseigenen Feste und Arrangements sind an dieses besondere Erbe und den keltischen Jahreskreis angelehnt. Deshalb feiern wir Mittwinter bzw. Yule wie unsere Vorfahren als Wiedergeburt des Lichtes – mit einem speziellen Feuerritual, jeder Menge Kerzen und viel Zeit für innere Einkehr und Besinnlichkeit. Denn nicht zuletzt ist die Wintersonnenwende ein wunderbarer Zeitpunkt, um sich auch dem eigenen inneren Licht, den in einem selbst schlummernden Talenten und Fähigkeiten, zu widmen.