Kleine Pausen-Zeit für mich

Kleine Pausen – Zeit für mich

Unsere Yogalehrerin Stefanie Dell stellt zwei kleine Fluchten vor.

Diese kleinen Pausen für zwischendurch sind perfekt zum Durchatmen, wenn die Gedanken überhandnehmen oder aber zum “Durchbewegen” nach einem Tag im Home Office.

Kleine Atempause
Einfach Atmen und die Gedanken beruhigen

Beginne in einem bequemen Sitz auf deiner Yogamatte oder auch gerne einem Stuhl. Schließe deine Augen und richte deine Wirbelsäule lang nach oben auf. Wenn du dich in einen gut geerdeten und bequemen Sitz eingerichtet hast, beginne, deinen natürlichen Atem zu beobachten:

Welche Qualitäten hat dein Atem? Fließt er tiefer oder flacher? Langsamer oder schneller? Wo lässt dein Atem Bewegungen entstehen? So verbindest du dich mit
deinem Atem, deinem Rhythmus, der dich trägt.

– Bauchatmung: Nach einer Weile, lasse den Atem tief in den Bauch strömen. Beobachte, wie die Bauchdecke sich hebt und senkt. Atme bewusst, tief und
vollständig in den Bauch ein und ebenso wieder aus.

– Atemlänge zählen: Dann lasse allmählich Ein- und Ausatmen gleich lang werden und begleite jeden Atemzug, indem du bis 4 zählst.

– Atempausen einfügen: Sobald sich ein Wohlfühlen in deinem geführten Atem eingestellt hat, lasse Pausen nach Einatmen und Ausatmen entstehen. Diese Pausen dürfen länger werden.

Wichtig ist, dass das Atmen sich weiterhin mühelos anfühlt. Übe so lange, bis Gedanken klarer geworden, der Geist sich beruhigt hat.

Kleine Bewegungspause
Katze Kuh, Dog, Kind

Rolle deine Yogamatte aus – auch wenn es nur für ein paar Minuten ist – und komme in einen Vierfußstand. Auf allen vieren gönne dir einfach freie Bewegungen, die deinem Körper jetzt intuitiv guttun: egal ob räkeln, ein paar Runden Katze-Kuh im Wechsel, Becken kreisen, große oder kleine Bewegungen. Lass dich von deinem Atem und deinem Körper führen.

Seezeitldoge Hotel Blog - kleine Pausen
Seezeitldoge Hotel Blog - kleine Pausen
Seezeitldoge Hotel Blog - kleine Pausen

Wenn dir die Position vertraut ist, komme gerne auch in den hinabschauenden Hund und strecke genüsslich deinen ganzen Körper in die Länge – und nimm dir auch hier Bewegungen, die sich nun genau richtig anfühlen und dazu ein paar tiefe Atemzüge.

Entspanne danach für eine Weile in der Kindeshaltung.

Während du übst: nimm wahr, wie sich deine Muskulatur in den Bewegungen anfühlt, erkunde, wie sich Bewegungen vielleicht verändern, dein Körper allmählich wärmer und geschmeidiger wird.